Aktuelles - Akkordeonorchestergemeinschaft Ferndorftal-Wilden

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Aktuelles

Konzert in der ev. Kirche in Banfe am 19.11.2023
Das erste Konzert in der ev. Kirche Banfe des Akkordeonorchesters Ferndorftal-Wilden liegt nun 10 Jahre zurück. Es ist zur Tradition geworden, dass am Volkstrauertag in der kleinen wunderschönen Kirche ein Akkordeonkonzert stattfindet. An diesem Sonntag, den 19.11.2023 spielte das Akkordeonorchester erstmals hier unter dem Dirigat von Jutta Heinrich-Reichel. Die langjährige Spielerin in der ersten Stimme hat den Taktstock erst vor wenigen Wochen übernommen. Mit viel Gefühl und Freude führt sie das Orchester präzise und souverän durch das moderne und abwechslungsreiche Programm. Als Ouvertüre zu diesem Konzertnachmittag spielte das Akkordeonorchester „Concerto d´Amore“ – eine Komposition von Jacob de Haan, die Barock mit Pop und Swing verbindet. Solistin Karolin Münker am Elektronium spielte anschließend begleitet vom Orchester einfühlsam die berühmte „Gabriel´s Oboe“ aus dem Film „The Mission“. Mit „Carol of the Bells“ stimmte das Akkordeonorchester mit dem imitierten Glockengeläut das Publikum auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Modern arrangierte Popsongs von „The Sound of Silence“ bis „Shallow“ von Lady Gaga überzeugten die Zuhörer, dass Akkordeon mehr kann als oft vermutet: modern und auffällig anders. „Don´t stop me now“ – dieses Stück wurde von Freddie Mercury für seine Band komponiert. Es war das abschließende Stück des Konzertnachmittags. Dieses Arrangement für Akkordeonorchester ist das neueste aus Feder der Dirigentin Jutta Heinrich-Reichel. Das Orchester liebt es zu spielen und diese Spielfreude bekam das Publikum zu spüren. Nach zwei Zugaben und mit lieben Abschiedsworten von Pfarrer i.R. Mayer-Ullmann im Gepäck verließen alle Gäste die kleine feine Kirche in Banfe.
Konzert "Akkordeon und Chor" am 05.11.2023

Das Akkordeonorchester Ferndorftal-Wilden und das vocalensemble ars cantica hatten eingeladen zum gemeinsamen Konzert „Akkordeon und Chor“ in die ev. Kirche Wilden. Und was soll man sagen – sehr viele interessierte Besucher sind dieser Einladung gefolgt. Frühzeitig wurden einige Stühle dazugestellt, bis die Kirche förmlich aus allen Nähten platzte.
 
Die Vorsitzenden Judith Geisweid und Melanie Bäumer freuten sich, dass sich unter den Gästen auch der Wilnsdorfer Bürgermeister Hannes Gieseler eingefunden hatte, der bereits schon am Vormittag langjährige Sänger des Sängerkreises ehren durfte. Wie schön, dass das kulturelle Engagement so gewürdigt wird. Durch das Programm führten am Nachmittag kurzweilig Katrin Koch und Tobias Hellmann.
 
Das Akkordeonorchester Ferndorftal-Wilden eröffnete mit dem monumentalen „Concerto d´Amore“ von Jacob de Haan den Nachmittag. Die wunderschönen Melodien vereinen Barock, Pop und Swing zu einem beeindruckenden Gesamtwerk. Seit wenigen Wochen erst hat die langjährige Mitspielerin Jutta Heinrich-Reichel die musikalische Leitung von Olga Belyaeva übernommen. Im Sommer musste sich das Orchester schweren Herzens von ihrer Dirigentin aus Köln aus familiären Gründen verabschieden. Mit dem Taktstock führte Jutta Heinrich-Reichel das Orchester gefühlvoll und präzise durch das ambitionierte Repertoire. Die Aktiven aus dem Großraum Sieger- und Sauerland, Wittgenstein, Westerwald und dem bergischen Land haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Instrument in modernen Arrangements zu präsentieren. Bei „Gabriel´s Oboe“ aus der Feder von Ennio Morricone spielte Karolin Münker einfühlsam das Solo am Elektronium. Dieses Instrument imitiert hervorragend die Oboe und damit das wiederkehrende Thema aus dem Film „The Mission“. Das auf einem ukrainischen Volkslied basierende „Carol of the bells“ ließ im wahrsten Sinne des Wortes die Glocken erklingen und stimmte auf die bevorstehende Weihnachtszeit ein. Dem großartigen Jazzkomponisten Bert Kämpfert zu Ehren, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, spielte das Orchester „A swinging Safari“ – ein echter Ohrwurm. Mit dem rasanten „Balkanfieber“ beendete das Akkordeonorchester seinen ersten Teil.
 
Das vocalensemble ars cantica unter der langjährigen Leitung von Tobias Hellmann betrat als frisch gebackener Meisterchor die Bühne und überzeugte gleich mit dem ersten Liedvortrag „Es waren zwei Königskinder“. Auch diese engagierten und ambitionierten Mitglieder kommen aus den verschiedensten Teilen des gesamten Siegerlandes. Aus dem Film „Herr der Ringe“ sang der Chor „May it be“ und nahm das Publikum mit ins berühmte Auenland zu den Hobbits. Zu den größten Hits des Musicals „Les Misérables“ gehört „I dreamed a dream“. Eindrucksvoll trug der Chor die traurige Geschichte der verzweifelten Fantine vor. Das „Lied  vom Nicht versteh´n“ konnten alle Zuhörer jedoch sehr gut verstehen, da das vocalensemble dieses wie alle seine Liedvorträge sehr deutlich und akzentuiert vortrug.
 
Nach einer kleinen Pause führte das vocalensemble ihr Publikum mit dem Vortrag „Kein schöner Land“ in die afrikanischen Savannen. Richtig gelesen: In diesem Arrangement von Oliver Gies verbindet sich das deutsche Volkslied in einer kunstvollen Weise mit dem afrikanischen Vokalsatz „Sayadi Yetu“ (Unser Planet) Beeindruckend: das brillant vorgetragene Solo von Katharina Hellmann! Danach sang das vocalensemble ars cantica „Signore delle cime“ und das Werk „Veni, veni Emmanuel“ aus ihrem Meisterchorprogramm, bevor mit „God of Glory, God of Love“ der zweite Part des Chores kraftvoll ausklang.
 
Mit „Sound of Silence“ übernahm das Akkordeonorchester abermals die Bühne. Die neue Dirigentin hat ebenfalls ein gutes Gespür, wie man das Akkordeon heutzutage modern und publikumsnah präsentieren kann. Ihre eigenen Arrangements „Shallow“ und „Skyfall“ sind die besten Beispiele dafür. Nicht nur die Spieler lieben diese Stücke, sondern auch beim Publikum kamen sie sehr gut an. Nach der rassigen „Tarantella napoletana“ und dem weltbekannten Shanty „Wellerman“ führte das Akkordeonorchester erstmals „Don´t Stop me now“ von Queen vor Publikum auf. Auch dieses Arrangement stammt aus der Feder von Jutta Heinrich-Reichel.
 
Die Freundschaft der beiden Ensembles besteht seit vielen Jahren. Zum Abschluss des bereits sechsten gemeinsamen Konzertes konnten die Besucher diese musikalische Verbundenheit spüren, als das vocalensemble ars cantica gesanglich das Orchester begleitete. „Highland Cathedral“ und „We are the world“ begeisterten Zuhörer und Mitwirkende. So endete ein herausragendes Konzertereignis mit einem warmen Gefühl im Herzen an einem verregneten Sonntag.
Gemütlicher Sonntagnachmittag mit unseren Senioren

Am 23.04.2023 haben wir uns wieder mit unseren Senioren zu einer netten Kaffeerunde getroffen. Diesesmal war das Cafe Klarfeld in Netphen-Deuz unser Ziel. In gemütlicher Runde haben wir mit unseren ältesten Mitgliedern ein paar schöne Stunden bei Kaffe und Kuchen verbracht.


Akkordeonorchester Ferndorftal-Wilden
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