Aktuelles - Akkordeonorchestergemeinschaft Ferndorftal-Wilden

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Eine kleine Geschichte zur Reise nach Rees                                                                                                   von P. Stellbrink

Es war einmal das Jahr 2019 – Diane plant unsere Orchesterfahrt an den Niederrhein. Voller Vorfreude sagen viele Orchestermitglieder zu an Himmelfahrt 2020 an der Fahrt teilzunehmen.
Die Planungen nehmen konkrete Züge an: Bus, Hotel und Ausflüge sind gebucht.
Im Frühjahr 2020 ist dann die Pandemie auch bei uns angekommen und es wird klar – 2020 können wir nicht fahren. Nach Rücksprachen mit Bus, Hotel und den weiteren Veranstaltern verschieben wir die Fahrt um ein Jahr, in der Hoffnung, dass wir dann das Corona Virus zumindest im Griff haben werden.
Die Zahlen wurden besser – wir glaubten unsere Fahrt könnte stattfinden – aber leider zeichnete sich auch im Frühjahr 2021 ab, dass die Umstände eine Fahrt an Himmelfahrt nicht zulassen werden.
Diane hatte ja alle Telefon-Nummern und die Unternehmen gewährten uns einen weiteren Aufschub! Nächster Termin: Himmelfahrt 2022.
Im Frühjahr 2022 haben wir gemeinsam überlegt, ob wir fahren oder nicht. Da mittlerweile einige Zeit vergangen war, hatten sich einige abgemeldet – andere waren hinzugekommen.
Die Mehrheit war für "wir fahren", wenn es die Umstände erlauben. Die Orchestermitglieder waren allen geimpft und so fühlten wir uns gewappnet trotz der noch immer anhaltenden Pandemie die Fahrt anzutreten.
Corona entlässt uns im ausgehenden Frühjahr so langsam aus dem engen Griff und wir können endlich wieder ein Konzert spielen! 2 Wochen vor der Orchesterfahrt.
In der Woche nach dem Konzert folgt der Schock: erste Orchestermitglieder und deren Familienangehörige erkranken. Wir hoffen, dass alle wieder schnell gesundwerden – Diane schiebt Sonderschichten – denn jetzt wird es turbulent: Zimmer umbuchen und Zimmer stornieren, wer fährt wann mit dem Bus, finden wir noch Ersatzteilnehmer, die kurzfristig mitfahren wollen?
Am Mittwoch vor Himmelfahrt scheint sich alles geregelt zu haben, wir fahren, die Planungen stehen.
Am Donnerstag kurz vor der Abfahrt gibt es noch eine Absage – das war aber die Letzte und eine tolle Fahrt begann:
Vom südlichen Siegerland ins nördliche und dann ins Bergische Land – jetzt sind alle im Bus, die heute mitfahren werden.
Über die Autobahnen nach Norden – mit unserem Busfahrer Hupi ganz bequem und gut gelaunt. Unser erstes Ziel war der Mörenhof (ohne „h“ ist richtig J) wo es für uns alle ein Frühstück gab.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, war es notwendig die Beine zu vertreten. Daher machten wir uns auf, eine Runde Bauerngolf zu spielen. Mit Bollerwagen, Ball und Schläger machten sich kleine Gruppen auf, um die zum Golfparkur umfunktionierten Wiesen zu erkunden. Bei der Einweisung wurden wir darauf hingewiesen, dass wir Spass haben sollten. Den hatten wir auch und nach gut 2 Stunden waren alle Hindernisse gespielt, die Bälle aus Tümpeln und von fremden Wiesen wiedergeholt – einer war im Getreidefeld verschollen – und wir fuhren weiter zum Hotel nach Rees.
Direkt am Rhein gelegen und nahe der Anlegestelle – sehr schön! Die Zimmerverteilung fand im Bus statt. Das war gut geregelt.
Eine Fahrt mit dem AOFW ist immer gut organisiert – daher ging es nach einer kurzen Zeit mit einem Stadtführer nach Rees hinein – die älteste Stadt am Niederrhein ist klein, aber dennoch konnte uns der Stadtführer so einiges erzählen und zeigen! Am Rathaus wurde unser Schuhwerk erfolgreich auf Bergtauglichkeit geprüft – war auch bei der folgenden Steigung dringend erforderlich, ohne festes Schuhwerk hätten wir diese 70 cm wahrlich nicht geschafft. Zurück im Hotel gab es Buffet und das ein oder andere Getränk –
Ein ausgiebiges Frühstück war die Grundlage für die Fahrt mit dem Bus nach Xanten. Um einen ersten Überblick zu bekommen sind wir mit dem Nibelungen-Express um so viele Ecken gefahren, dass wir (oder zumindest die Schreiberin dieser Zeilen) komplett die Orientierung verloren haben. Dennoch fanden wir Eisdiele, den Dom, das Siegfried Spektakel samt Drachen, Mittelalter-Lager und den Archäologischen Park wieder und verbrachten dort einen herrlichen Tag!
Eine Fahrt an den Niederrhein ohne einen Besuch bei unseren holländischen Nachbarn ist undenkbar. Daher machten wir uns am nächsten Morgen mit dem Bus auf und fuhren in Begleitung von Hein vom Rhein nach Nimwegen. Hein wusste viel zu erzählen und so war die Fahrt kurzweilig. In Nimwegen angekommen brachte er uns noch zum Lift in die Oberstadt und wir betrachteten den Hafenbereich von oben. Das bunte Markttreiben, frischer Fisch und andere Spezialitäten – alles war bestens für uns vorbereitet! Nach einer schönen Zeit in Nimwegen fuhren wir, wieder begleitet durch Hein vom Rhein, mit dem Schiff im schönsten Sonnenschein zurück nach Rees.
Jetzt wurde es schon wieder Zeit, die Heimreise anzutreten. Nachdem wir gefrühstückt hatten und die Koffer im Bus verstaut waren, fuhren wir nach Kevelaer. Die Orgel in der Basilika war im Gottesdienst im Einsatz – der beeindruckende Klang schallte bis auf den Kirchplatz, obwohl sie gerade in einer Renovierungsphase ist. Unser Chauffeur holte uns in Kevelaer ab und nach einem 3-Gang-Bus-Menü waren wir Nachmittags wieder zurück im Bergischen Land und auch im Siegerland.
Ein herzliches Dankeschön geht an Diane – sie hat bestimmt hundertmal umgeplant, neu sortiert, überlegt und abgewogen, sich jeder neuen Herausforderung gestellt und nicht aufgegeben uns erneut eine unvergessliche Fahrt zu ermöglichen!

Gemütlicher Sonntagnachmittag mit unseren Senioren

Am 27.03.2022 haben wir uns mit unseren Senioren zu einer netten Kaffeerunde im Alten Wärterhaus an der Breitenbachtalsperre getroffen. Nachdem Corona in den vergangenen zwei Jahren den Kontakt schwierig gemacht hatte, konnten wir nun ein paar gemütliche Stunden mit unseren "Gründungsmitgliedern" verbringen. Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag.
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