2021 - Akkordeonorchestergemeinschaft Ferndorftal-Wilden

Akkordeonorchester
Ferndorftal - Wilden
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2021

Archiv
Kirchenkonzert in der ev. Kirche in Banfe

Nach langer Corona-Pause fand das erste Konzert des Akkordeonorchesters Ferndorftal-Wilden am Volkstrauertag (14.11.21) in der ev. Kirche Banfe statt. Dieses Konzert war gleichzeitig der feierliche Rahmen von Abschied und Neustart, sowie Ehrungen langjähriger Mitspieler, die der DHV-Landesleiter NRW Matthias Hennecke, begleitet von der Landesjugendleiterin Martina Schubert, gerne übernahm.
Mit dem weltbekannten Stück „The Sound of Silence“ von Simon & Garfunkel eröffnete das Akkordeonorchester mit ihrer scheidenden Dirigentin Jutta Schreiber-Menn den Konzertabend in der gut besuchten Kirche. Viele Wegbegleiter, Familienmitglieder, ehemalige Spieler und Freunde des Orchesters waren gekommen, um Jutta Schreiber-Menn nach 20 Jahren bei ihrem letzten Dirigat die Ehre zu erweisen. Denn nach dem Eröffnungsstück übergab sie den Taktstock weiter an ihre Nachfolgerin Olga Belyaeva. Die bewegende Laudatio für Jutta Schreiber-Menn hielt Jutta Heinrich-Reichel als langjährige Wegbegleiterin. Katrin Koch überreichte von allen Spielern als Abschiedsgeschenk ein Fotobuch über die 20 gemeinsamen Jahre zur Erinnerung. Jutta Schreiber-Menn hat über Jahrzehnte die Akkordeonszene im Siegerland geprägt  -als herausragende Akkordeonspielerin, Dirigentin und Leiterin verschiedenster Akkordeonformationen und nicht zuletzt als Musikschulpädagogin, die sich besonders um die Kinder und Jugend verdient gemacht hat. So leitete sie sechs Jahre lang bis zu 23 AkkordeonKids, den Nachwuchs der Orchestergemeinschaft, mit dem ebenfalls viele Ausflüge, Probenwochenenden und Konzerte veranstaltet wurden.

Die Vorsitzenden Julia Hoß und Judith Geisweid freuten sich, dem Publikum die neue Dirigentin Olga Belyaeva vorzustellen. Sie hat ihre musikalischen Ursprünge in ihrer russischen Heimat Ulan Ude und Nowosibirsk, bevor sie 2001 nach Köln kam, wo sie durch weitere Studien an der Musikhochschule u. a. in den Fächern Akkordeon und Pädagogik ihre Karriere vorantrieb. Seit vielen Jahren ist sie die Dirigentin des Akkordeonorchesters Köln-Deutz tätig und hat nun zusätzlich zu ihrem Wirkungskreis in der Großstadt seit einigen Wochen die Nachfolge im Siegerland angetreten.
Mit dem Stück „Rocking Affair“ begann das Akkordeonorchester den Neustart mit der versierten Dirigentin Belyaeva. Nach dem rockigen Beginn wurde es ruhiger mit dem weltbekannten Song „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Venezianische Barockmusik à la Rondo Veneziano erfüllte bei „Sinonia per un addio“ die kleine Kirche von Banfe. Passend zum Gotteshaus spielte das Akkordeonorchester „You raise me up“, ein Liebeslied mit christlichen Motiven. Mit Mathis Weiß am Klavier und Steffi Loos als Solistin berührten die Musiker die Herzen alle Zuhörer.
Der Popsong „Eloise“ von 1968 ist ein zeitloser Hit und wird von Menschen aller Generationen bis heute gefeiert.  Die Hymne „We are the Champions“ von Queen darf bei keinem Sportevent fehlen und wurde in Banfe angemessen zelebriert.
„We are the world“ von Michael Jackson zu Ehren der Welt und ihrer Kinder wurde mitreißend vom Akkordeonorchester umgesetzt und ließ das Publikum zu wahren Begeisterungsstürmen hinreißen.
Zum Abschluss des Konzerts wurde das Lebensgefühl des Balkans nach Banfe transportiert als das energiegeladene rasante „Balkanfieber“ kursierte.
Als das Akkordeonorchester mit „Highland Cathedral“ das Publikum verabschiedete, ertönte völlig überraschend wunderbarer Gesang von der Empore: Einige Mitglieder des Chors ars cantica mit ihrer Vorsitzenden Melanie Bäumer und ihrem Dirigenten Tobias Hellmann  intonierten die schottische Hymne und machten das Konzertereignis zum Gänsehautmoment. Der seit vielen Jahren mit dem Orchester befreundete Chor hatte es sich nicht nehmen lassen, bei diesem besonderen Konzert dabei zu sein. Unter standing ovations wurde erneut der Song „Hallelujah“ von Cohen wiederholt, diesmal natürlich mit Chorbegleitung, bevor sich auch Pfarrer Mayer Ullmann von Jutta Schreiber Menn und dem Orchester mit herzlichen warmen Worten verabschiedete und die Zuhörer in den Sonntagabend entließ.                                                                                                                                                                                             Text:  Katrin Koch
Verdiente Ehrungen aktiver Mitglieder

Im Rahmen des Konzerts am Volkstrauertag in Banfe konnten wir besonders viele Aktive für ihre langjährige Mitgliedschaft im DHV (Deutscher Harmonikaverband) ehren. Extra dafür ist Matthias Hennecke, Landesvorsitzender des DHV NRW angereist und hat Martina Schubert, die Landesjugendvorsitzende mitgebracht. Gemeinsam mit unseren Vorsitzenden Julia Hoß und Judith Geisweid wurden die Spielerinnen und Spieler von den Vertretern des DHV ausgezeichnet.
Mathis Weiß erhielt für 5 Jahre Mitgliedschaft im DHV eine Urkunde. Mathis ist mit seinen 21 Jahren ein gefühlter alter Hase in unserem Orchester. Er spielt nicht nur Akkordeon und Bass, sondern bereichert viele unserer Stücke durch sein Klavierspiel. Seit 2019 ist er im Vorstand und kümmert sich insbesondere um technische Umsetzungen sowie Förderanträge. Aus unserem Orchester ist Mathis nicht mehr wegzudenken.
Matthias Kringe konnte die DHV-Nadel in Silber für 10-jährige Mitgliedschaft entgegennehmen. Als Polizist hat er unzählige Dienste getauscht, um bei den Proben und Konzerten dabei sein zu können. Besonders bei seinem „Heimatkonzert“ in Banfe hat er sich mit seiner Frau Ingrid bei Organisation, Aufbau, Deko und Catering eingebracht. Berufsbedingt ist es ihm leider im Moment nicht möglich, bei uns mitzuspielen.
Julia Schmidt erhielt ebenfalls die Auszeichnung für 10 Jahre im DHV. Sie und ihre Eltern sind auch ein fester Anker bei der Durchführung unserer Konzerte in Banfe. Denn hier lebt ihre Familie und daher ist dieses Konzert ihnen immer ein Herzensanliegen. Aktuell pausiert Julia berufsbedingt, aber wir freuen uns auf ihre hoffentlich baldige Rückkehr in die Orchesterreihen.
Pia Petry ist bereits seit 20 Jahren im Akkordeonorchester aktiv und das seit Kindesbeinen. Mit der silbernen Ehrennadel wurde sie vom DHV geehrt. Als Zehnjährige begann ihre Zeit im Orchester und hat viele Jahre sowohl im Jugendorchester als auch im Hauptorchester gespielt. Im Jugendorchester spielte sie in der vierten Stimme, im Hauptorchester ist sie eine feste Institution in der dritten Stimme. Als Jugendwartin des musikalischen Nachwuchses bemühte sie sich um deren Belange und fehlte bei keinem Ausflug und Probenwochenende. Mittlerweile ist Pia seit 4 Jahren Kassiererin im Akkordeonclub Wilden.
Antje Leicher, seit 40 Jahren aktive Spielerin im Orchester, erhielt die Verdienstnadel in Silber.
Fast von Beginn an ist sie dabei und ist eine absolut verlässliche Spielerin, die seit vielen Jahren in der Rhythmusstimme zu Hause ist. Sie wird von allen geschätzt aufgrund ihrer offenen und ehrlichen Meinung. Im Vorstand ist sie fast genauso lange, wie sie Orchesterspielerin ist. Aktuell ist sie die stellv. Schriftführerin und seit 2015 2. Vorsitzende im Akkordeonclub Wilden.
Petra Stellbrink wurde auch für 40 Jahre mit der Verdienstnadel in Silber ausgezeichnet. Als Gründungsmitglied des Akkordeonorchesters Ferndorftal hat sie alle Höhen und Tiefen des Vereins mitgetragen. Konstanz zeigt sie durch dauerhafte Verbundenheit zur zweiten Stimme. Petra war Schriftführerin von 1998 bis 2007. Auch wenn sie nicht mehr im Vorstand ist, gehört sie dennoch zu den Mitgliedern, die immer da sind, wenn man sie braucht.
Kerstin Rau ist seit 40 Jahren ebenfalls eine treue Mitspielerin und erhielt dafür die Verdienstnadel in Silber. Sie ist wie Petra Gründungsmitglied des Akkordeonorchesters Ferndorftal. Sie hat schon in vielen Stimmen gespielt, aber in der dritten Stimme hat sie ihre Heimat im Orchester gefunden. Um die Jahrtausendwende hat Kerstin einige Zeit das Jugendorchester erfolgreich dirigiert und viel Zeit mit den jungen Leuten verbracht. Seit 2000 ist sie erste Kassenwartin und macht ihre Arbeit im Vorstand mit Präzision und Hingabe. Kerstin gehört zu den treuesten Säulen im Vereinsleben.
Diane Schultes ist eine weitere Spielerin, die für ihre 40 Jahre im DHV die silberne Verdienstnadel angesteckt bekam. 1970 begann sie Akkordeonunterricht bei Herrn Pestel zu nehmen und spielte acht Jahre in einem Quintett mit. 1980 wechselte Diane dann ins Akkordeonorchester Siegerland, bevor es sie 1988 ins neu gegründete Akkordeonorchester Ferndorftal zog. Aufgrund des Umzugs nach Süddeutschland suchte sie sich hier ein Akkordeonorchester, in dem sie ihrem Hobby weiter nach gehen konnte und fand das AO Schönaich. Als sie nach einigen Jahren Richtung Gummersbach zog, fand sie wieder Anschluss im Akkordeonorchester Ferndorftal-Wilden, in dem viele ihrer alten Freunde mittlerweile spielten. Dianes unermüdlicher Einsatz zeigt sich in vielen gefahrenen Kilometern, aktive Vorstandsarbeit (aktuell als 2. Vorsitzende) und in ihrer Kompetenz bei rechtlichen Fragen rund um das Vereinsleben.  Vor allem aber freuen sich die Orchestermitglieder auf Dianes äußerst gelungene Orchesterfahrten. Diese werden bis ins Detail organisiert und alle freuen sich schon auf die nächste Tour mit Reiseleiterin Diane.
Steffi Loos ist unsere Konzertmeisterin seit 40 Jahren und genauso lange währt ihre Mitgliedschaft im DHV. Dafür erhielt auch sie die Verdienstnadel in Silber. Als Gründungsmitglied ist sie Konzertmeisterin der ersten Stunde im Akkordeonorchester Ferndorftal. Übergangsweise hatte sie kurzzeitig sogar das Dirigat übernommen. Auch im Vorstand ist sie von Anfang an tätig und hat hier fast alle Posten schon innegehabt. Seit 1998 ist sie zweite Kassenwartin. Steffi kümmert sich um die Homepage, klärt rechtliche Fragen und ist während der Corona-Pandemie in Sachen Hygienekonzept und Auslegung der Infektionsschutzverordnung eine zuverlässige Ansprechpartnerin geworden. Steffi ist unangefochten auf dem ersten Platz was die Anzahl der Probenbesuche angeht, da sie hier nahezu 100 % Erfüllungsquote hat. Nicht nur deswegen gilt sie als eine der zuverlässigsten Ansprechpartner in vielen Belangen des Vereinslebens.  
Jutta Heinrich Reichel    -   50 Jahre im DHV !
Diese außergewöhnliche Ehrung konnte Matthias Hennecke mit der Verleihung der Verdienstnadel in Gold übernehmen.
Jutta wurde von ihrem Vater die Liebe zur Musik und die Begabung zum Akkordeonspielen in die Wiege gelegt und seitdem von ihren Eltern unterstützt und gefördert. Sie hat das Jugendorchester des Akkordeonorchesters Siegerland geleitet, bevor sie im Jahre 1986 das Akkordeonorchester Ferndorftal mitgründete.  Ein neuer Stern am Akkordeonhimmel ging auf, wie es damals in der Presse hieß. Das Akkordeonorchester Ferndorftal hat sich regional und überregional einen Namen gemacht. Zwei tolle Orchesterfahrten zum Akkordeonfestival in Innsbruck mit erfolgreichem Ergebnis gehörten zu den Highlights in der jungen Geschichte dieses Akkordeonorchesters. Viele unvergessliche Momente und Anekdoten aus dieser Zeit sind allen Beteiligten bis heute in Erinnerung geblieben.  Das Vereinsleben war geprägt von Familiensinn: alle Eltern der damals ausschließlich jugendlichen Spieler wurden mit ins Boot geholt und es wurden viele Feste gefeiert. Jutta war auch im Vorstand zwei Jahre als erste Vorsitzende aktiv. Nach einer persönlichen Pause/Auszeit am Bodensee haben wir Jutta als aktive Spielerin wieder gewonnen und ihr Herz hängt nach wie vor am Akkordeon, wenngleich das Saxofon zu ihrem 50. Geburtstag in ihr Leben getreten ist. Das Jutta eine großartige Gesangsstimme hat, konnte sie ihrem Publikum schon oft beweisen. Man merkt ihr an, dass die Musik zu ihren wichtigsten Dingen im Leben gehört.
Allen geehrten Mitgliedern gratulieren wir von ganzem Herzen. Wir sind stolz, dass wir Euch in unseren Reihen haben!
Sponsoring-Vertrag mit Westenergie
 

 
Kürzlich konnten wir einen Sponsoring-Vertrag mit der Westenergie AG abschließen!

 
Die Westenergie AG gehört dem E.ON-Konzern als dessen größte Tochtergesellschaft an. Der Energie­dienstleister und Infrastrukturanbieter sorgt mit seinen rund 10.000 Mitarbeitern dafür, dass über 6,5 Mio. Menschen in Westdeutschland rund um die Uhr mit Strom, Gas, Wasser sowie Breitbandinternet versorgt werden. Dabei liegt der Fokus vor allem auf Nachhaltigkeit, Innovation und Digitalisierung.
 
 
Die Regionalniederlassung in Siegen ist dabei ein verlässlicher Partner vor Ort. Wir sind stolz darauf, dass wir die Westenergie als unseren Sponsor gewinnen konnten und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit im nächsten halben Jahr. Geplant ist unter anderem die Anschaffung eines Beamers, um unsere Konzerte zukunftsfähiger und digitaler gestalten zu können. Auch verschaffen wir uns hier­durch die Möglichkeit, Jahreshauptversammlungen und andere Veranstaltungen nachhaltiger und res­sourcenschonender durchführen zu können.
 

 
Herzlichen Dank für das soziale Engagement und die kulturelle Unterstützung unseres Vereins!
 
 
Am 07.06.2021 konnten wir unseren Probenbetrieb nach 7-monatiger Zwangspause endlich wieder starten!

Nachdem uns das Corona-Virus bereits im Frühjahr 2020 für einige Wochen eine unfreiwillige Probenpause auferlegt hatte und uns im November 2020 wieder "auf Eis" gelegt hat, dürfen wir nun endlich wieder gemeinsam musizieren. Unter Einhaltung aller Regeln und Hygienevorschriften der Corona-Schutzverordnung finden unsere Proben wieder zu den bekannten Zeiten statt.
Akkordeonorchester Ferndorftal-Wilden
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